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Bewegung, Gemüse und weniger Keks: Wer die Feiertage ohne Gewichtszunahme überstehen will, muss Disziplin zeigen

APA/dpa/Hans Wiedl

Wien - Einladungen bei Verwandeten, Essen mit Freuden: In Kombination mit wenig Bewegung zeigt die Waage am Ende der Feierlichkeiten oft mehr an. Die Gewichtszunahme fällt bei übergewichtigen und adipösen Menschen mit bis zu 2,3 Kilo deutlich höher aus als bei Normalgewichtigen, die im Schnitt ein halbes Kilo zunehmen. ErnährungsexpertInnen der AGES, der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, haben einige Tipps parat.

Wird das Festessen selbst zubereitet, kann beispielsweise durch die Verwendung kalorienarmer Alternativen ein hoher Energiegehalt der Speisen verhindert werden. Üppige Soßen aus Majonäse können z. B. durch solche auf Jogurtbasis ersetzt werden. Fettarmes Fleisch oder Fisch bieten sich als Alternative zur fetten Weihnachtsgans an. Generell kann man durch fettarme Zubereitungsmethoden wie Dünsten und Garen anstatt Panieren und Frittieren überflüssige Kalorien einsparen.

Bewusster Griff zum Keksteller

Kleine Fleischportionen und größere Mengen an kalorienarmen Beilagen machen satt und liefern wenig Energie. Eine große Gemüseportion als Beilage liefert außerdem Ballaststoffe und viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Schutzstoffe. Statt der üblichen Kalorienbombe wie Mousse au Chocolat als Nachspeise wäre Obstsalat oder Sorbet eine leichte Alternative. Auch der Griff zum Keksteller sollte bewusst erfolgen: Immerhin muss man pro Keks mit zusätzlichen 100 Kalorien rechnen.

Nach 20 Minuten Sättigungsgefühl

Da das Sättigungsgefühl erst nach 20 Minuten einsetzt, kann man durch langsames Essen die Kalorienaufnahme verringern. Zusätzlicher Vorteil: Das unangenehme Völlegefühl bleibt aus. Auf alle Fälle sollte man die Feiertage für längere Spaziergänge oder Sport nutzen, um zusätzliche Energie zu verbrauchen und überschüssige Kalorien zu verbrennen. Und hat man es geschafft, diese einfachen Regeln über die Weihnachtszeit zu beherzigen, sollte es für den Rest des Jahres kein Problem mehr sein. (red)