Pittsburgh- Der führende US-Aluminiumkonzern Alcoa steigt durch ein milliardenschweres Tauschgeschäft mit der norwegischen Orkla-Gruppe zum nach eigenen Angaben weltgrößten Alu-Produzenten auf. Alcoa übernehme von Orkla deren 50-Prozent-Anteil an der bisher gemeinsam geführten norwegischen Aluminiumhütte Elkem. Im Gegenzug erhalte Orkla Alcoas 45-Prozent-Beteiligung am schwedischen Presswerk SAPA mit einem Gesamtwert von 3,7 Mrd. Dollar (2,65 Mrd. Euro).

Elkem komme auf eine Jahresproduktion von 282.000 Tonnen, teilte Alcoa am Montagabend (Ortszeit) am Sitz in Pittsburgh (Pennsylvania) mit. Die Produktionskapazität von Alcoa wachse damit auf mehr als 4,7 Mio. Tonnen.

Die Transaktion solle im ersten Quartal 2009 abgeschlossen werden. Alcoa erwartet für das vierte Quartal 2008 wegen des Verkaufs des Presswerks eine Abschreibung in noch ungenannter Höhe. An der Spitze des Konzerns steht der frühere deutsche Siemens-Chef Klaus Kleinfeld. (APA/dpa)