Der Verband der Alternativen Telekom-Netzbetreiber (VAT) hat die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs begrüßt, wonach eine schwächere Regulierung des Telekom-Marktes in Ballungsgebieten unzulässig ist. "Dass es am Breitbandmarkt in Ballungsgebieten ab 2009 doch keine schwächere Regulierung geben wird, ist eine schallende Ohrfeige für die Regulierungsbehörde RTR", zeigte sich der VAT-Geschäftsführer Thomas Faast erfreut.

Nicht zulässig

Entgegen den Wünschen des Marktführers Telekom Austria und der Absegnung durch die RTR im Juli 2008 ist nach Ansicht des VwGH eine Trennung des Marktes in Regionen mit mehr bzw. weniger Wettbewerb nicht zulässig.

Der Zug Richtung Remonopolisierung sei damit dank des VwGH zumindest vorerst gestoppt, erklärte Faast am Dienstagnachmittag laut Mitteilung. Der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber wurde 1997 gegründet und ist die Interessenvertretung der im Zuge der Telekom-Liberalisierung neu in den Markt eingetretenen Betreiber. Die Mitglieder des VAT sind Colt, Hutchison, Orange, T-Mobile, Tele2 und Verizon. (APA)