Der japanische Elektronikkonzern Toshiba plant
ein neues Werk für wiederaufladbare Lithium-Ion-Batterien. Damit will
sich das Unternehmen ab 2010 in Position für einen erwarteten
Nachfrageanstieg nach solchen SCiB-Batterien für Industrieanwendungen
und Fahrzeugtechnik bringen, wie Toshiba am Mittwoch mitteilte. Mit
dem Bau einer zweiten Produktionsstätte im eigenen Land soll im
Herbst kommenden Jahres in Kashiwazaki in der Provinz Niigata
begonnen werden, der Produktionsstart ist für Herbst 2010 vorgesehen.

Werk

   Gegenwärtig betreibt Toshiba bereits ein Werk für SCiB-Batterien
in der Provinz Nagano. Der Markt für Lithium-Ion-Batterien für
Industrieanwendungen dürfte ab dem Geschäftsjahr 2010 (1. April) ein
signifikantes Nachfragewachstum erleben, hieß es. Insgesamt dürfte
der Markt für solche langlebigen und schnell wiederaufladbaren
Batterien ein Umsatzvolumen bis 2015 von weltweit 19 Milliarden
Dollar (13,59 Mrd. Euro) erreichen.

Standbein

   Toshiba will die Batterien zu einem Standbein im weltweiten
Geschäft mit Industriesystemen und Kfz-Produkten machen. Auch der
Konkurrent Panasonic, der eine Fusion mit dem führenden Batteriebauer
Sanyo eingeht, konzentriert sich auf diese Batterien. (APA/dpa)