Wien - Der französisch-japanische Autokonzern Renault/Nissan ruft in Österreich insgesamt 3.353 Fahrzeuge der Baureihen Renault Trafic II und Nissan Primstar, die zwischen 1. Jänner 2006 und 10. Juni 2008 gefertigt wurden, zur Kontrolle der Feststellbremse in die Werkstätten zurück. Das teilte der Autofahrerclub ÖAMTC am Montag mit. Ebenfalls betroffen sei das Schwestermodell Opel Vivaro.

Wie Renault/Nissan dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilte, können bei diesen Fahrzeugen die Verbindungsklammern der Handbremsseile aufgrund von Korrosion brechen. Im Rahmen der Rückrufaktion werden daher die Verbindungsklammern der Handbremsseile ausgetauscht. Unfälle sind nach Angaben von Renault/Nissan bisher keine bekannt.

Die betroffenen Autobesitzer werden in den kommenden Tagen vom jeweiligen Hersteller über die Rückrufaktion informiert - Renault-Kunden mittels eingeschriebenem Brief aus Frankreich, Nissan-Fahrer per Verständigung vom Versicherungsverband. (APA)