Eisenstadt - Der burgenländische SPÖ-Klubobmann Christian Illedits geht davon aus, dass in etwa fünf Jahren sämtliche Hauptschulen in Neue Mittelschulen umgewandelt werden. "Ich glaube, dass es Hauptschulen in der heutigen Form dann nicht mehr geben wird", so Illedits am Rande einer Pressekonferenz am Dienstag in Eisenstadt. Zudem soll es zu einer umfangreichen Bildungsreform kommen, so der Klubobmann.

Neue Kooperationen mit HAK und AHS

Im Burgenland gibt es seit 1. September neun Standorte der Neuen Mittelschule mit 19 Klassen und 360 Schülern. Ab dem nächsten Schuljahr werden es um zehn bereits genehmigte Standorte mehr sein. "Im Burgenland wollen alle Hauptschulen Mittelschulen werden", so Illedits. Auch neue Kooperationen mit HAK und AHS sollen dadurch entstehen. Nachdem im Zuge dessen auch die Sprengelaufteilung obsolet werde, müsse dann auch die Finanzierung diskutiert werden.

Er rechnet damit, dass der Schulversuch einerseits rasch auf ganz Österreich ausgedehnt werde, andererseits ebenso rasch beendet werde und es zu einer großen Reform des Bildungswesens kommen werde. Die Evaluierung werde früher als ursprünglich geplant, und nicht erst in acht Jahren, stattfinden, meinte der SPÖ-Klubobmann. (APA)