Villach - Der VSV hat in seinem letzten Spiel des Jahres in der Erste Bank Eishockey Liga seine Heimstärke unter Beweis gestellt. Die Villacher feierten mit dem 4:2 (1:0,2:1,1:1) gegen die Graz 99ers den sechsten Sieg vor den eigenen Fans in Serie und sind mit insgesamt 15 Erfolgen gemeinsam mit Jesenice und hinter dem KAC (18) das heimstärkste Team. Die Grazer, die um einen Platz unter den ersten Acht kämpfen, mussten nach drei Siegen (zwei davon auswärts) erstmals wieder als Verlierer vom Eis.

Noch ohne ihren neuen kanadischen Legionär Benoit Mondou, der das Match nach langer Anreise aus Montreal von der Tribüne verfolgte und am Freitag gegen Szekesfehervar debütieren wird, spielten die Kärntner den Erfolg trocken nach Hause. Nach der frühen Führung durch Verteidiger Scoville (2.) setzten die Gastgeber nur wenige Akzente, waren gegen das auswärtsschwächste Team der Liga (16 Niederlagen in 20 Spielen) aber ungefährdet.

Lanzinger (26.) und der 21-jährige Michael Raffl (37.) aus einem Penalty nach Foul an ihm selbst machten alles klar für den vierten VSV-Sieg im fünften Duell mit Graz, ehe Kleinheinz mit seinem ersten Liga-Tour das 1:3 gelang. Der Ex-Villacher Marc Brown setzte sich bei seinem Debüt im Dress der 99ers nicht besonders in Szene, dafür ließ Kuiper mit den Anschlusstreffer (56.) das Gilligan-Team noch einmal hoffen. Doch der VSV antwortete nur 55 Sekunden später durch Thomas Raffl, damit war der ohne Glanz herausgespielte Erfolg der Villacher perfekt. (APA)

VSV - Graz 99ers 4:2 (1:0,2:1,1:1). Villacher Stadthalle, 3.300, Berneker. Tore: Scoville (2.), Lanzinger (26.), M. Raffl (37./Penalty), Th. Raffl (57.) bzw. Kleinheinz (38.), Kuiper (56.). Strafminuten: 14 plus 10 Disziplinar (Sandrock) bzw. 8.