Zum Jahreswechsel steigt die Wohnmobildichte.

Foto: Hendrich

Wien - Je näher der Jahreswechsel rückt, umso mehr Wohnmobile stehen in der Stadt herum. Vor allem italienische Gäste reisen gerne mit dem eigenen Campinggefährt zum Wiener Silvesterpfad an - und parken vorzugsweise in der City. Selbst frühmorgens ist dieser Tage die Dichte der bewohnbaren Kraftwagen im Stadtgebiet beachtlich.

Was den Verdacht nahe legt, dass da einige Wienbesucher das zentrumsnah abgestellte Fahrzeug auch gleich als günstige Schlafmöglichkeit nutzen. Laut Wiener Campingverordnung ist das allerdings verboten. Denn schlafen darf man in den selbst mitgebrachten vier Wänden ausschließlich auf den dafür vorgesehenen Campingplätzen.

Am Platz Wien-West in der Hüttelbergstraße wird es dieser Tage eng, einige Camper wurden bereits nach Wien-Süd in der Breitenfurter Straße umgeleitet. Dort unterbricht man für die Silvestergäste jedes Jahr von 28. Dezember bis 2. Jänner die Winterpause. Wer beim Wild-Campen in der Stadt erwischt wird, zahlt übrigens bis zu 700 Euro Strafe. Laut zuständiger Verwaltungsbehörde gibt‘s rund um den Jahreswechsel allerdings nicht mehr Anzeigen als sonst. (stem/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 31.12.2008/1.1.2009)