La Paz - Elf Menschen sind im Südwesten Boliviens durch Pflanzenvernichtungsmittel ums Leben gekommen. Die Menschen hätten in einer Herberge auf dem Land übernachtet, in der auch Chemikalien für die Landwirtschaft gelagert worden seien, teilte die Polizei in dem Departement Chuquisaca am Dienstag mit.

Offenbar habe ein Kind beim Spielen eines der Chemiefässer geöffnet. Die Flüssigkeit sei dann in der Nacht ausgelaufen und die Opfer seien im Schlaf an den giftigen Dämpfen erstickt, sagte der Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung in San Lucas, Jorge Penaranda, der Zeitung "La Razon".

Bei den Opfern handelte es sich um Bauernfamilien, die mit ihren Erzeugnissen zu einem Markt in der nächst größeren Stadt unterwegs waren. (APA/dpa)