Werbung wieder einmal. Nervt natürlich wie das rosa Oink Oink, aber man kommt ihr nicht aus.

Foto: Demner, Merlicek & Bergmann

 "Frag doch den Inder"-Gesäusel in "heavy rotation" ...

Foto: Blink

... eine breiten Dialekt kauende Bergsteigerin möchte auf allen 14 Achttausendern aufs Klo gehen ...

Foto: DDF

... Skifahrer als Tiefkühlkostfeinspitze ...

Foto: Iglo/Erich Spiess

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Heidi Klum quiekt, dass ihr Styling alles aushält - irrsinnig "kreatief".

Foto: AP/Peter Kramer

Dennoch - aus dem unterirdischen Wettlauf um Handyverträge und Topfenknödel sticht zurzeit eine Werbung heraus. Eine simple Idee, konsequent und trocken durchgezogen. Ausgerechnet Stiegl Bier, das seit gefühlten hundert Jahren mit einem relativ öden, relativ sexistischen Party-Clip genervt hat - dumme Blondine, geile Brünette, die das Burli die Stufen hoch- und abschleppt -, läuft als Sponsor für die tendenziell magersüchtige Sportart des Skispringens zur Höchstform auf.

Foto: Stiegl

Darin betritt ein Typ mit Skibrille eine Rolltreppe nach oben, um während der Fahrtdauer den Sprung und den Flug von einer Schanze bis hin zur Telemarklandung am Ende der Rolltreppenfahrt nachzustellen. Während des Aufstiegs kommentiert er selbst den "Flugverlauf". Eine Einstellung, zwingend im Jargon hyperventilierender ORF-Sportreporter (nach-)gemacht, buchstäblich eine Punktlandung: Pffft!!! Selten war ein Prost so verdient.

Spot auf YouTube

Foto: Stiegl

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Themenwechsel: Der omnipräsente Ex-Baumeister und Promi-Hirsch für Arme, Richie Lugner, hat eine neue Freundin, ließ Schmutzwäsche-Schnüffler Dominic Heinzl via ATV ausrichten und führte diese vor die Kamera. Und siehe da: Es ist eine grundsympathische, goschert Konter gebende Geschäftsfrau aus dem ersten Bezirk. Kein Mausi XI., keine farblose Begleiterscheinung. Harte Zeiten für Heinzl und Co. (Karl Fluch/DER STANDARD/Printausgabe, 23.1.2009)

Foto: APA/Herbert Pfarrhofer