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Der Student entdeckte das drei Meter lange Fossil in einer Gesteinsformation, die zwischen 9,5 und 25 Millionen Jahre alt ist.

Foto: AP/The Nature Conservancy, Kristina Gill

Santa Cruz Island/USA - Auf der kalifornischen Insel Santa Cruz gelang einem Studenten ein aufsehenerregender Fund: Was der Entdecker zunächst für den Stoßzahn eines Mammuts hielt, stellte sich schließlich als Kieferknochen einer ausgestorbenen Walart heraus.

Bei der anschließenden Ausgrabung wurde ermittelt, dass sich das drei Meter lange Fossil in einer Gesteinsformation befand, die 9,5 bis 25 Millionen Jahre alt ist - und damit viel älter als die Zeit, in der sich Mammuts in dieser Region herumtrieben.

Hoffnung auf Rekonstruktion

In der Nähe des Fundorts wurden weitere Knochenstücke gefunden, wie Lotus Vermeer von der Naturschutzorganisation Nature Conservancy mitteilte. Jetzt hoffen die Wissenschafter, den vollständigen Schädel des prähistorischen Meeressäugers rekonstruieren zu können. (APA/red)