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Faymann und Pröll hatten viel zu sagen.

Foto: Reuters/Bader
Grafik: STANDARD

Wien - Mit Diskussionen um die Lehrerarbeit und Debatten zur Wirtschaftskrise festigten SPÖ und ÖVP im Februar einmal mehr ihre dominante Stellung in den wichtigsten Nachrichtensendungen des Landes. Wie die Marktforscher von Mediawatch errechneten, nahmen die Regierungsparteien in "ZiB 1" und "ZiB 2" mehr als sechzig Prozent der Redezeit für sich ein.

Dass die Oppositionsparteien im Februar präsenter als sonst sind, liegt an den Landtagswahlen in Salzburg und Kärnten, parteiinternen Streitereien bei den Grünen und den Konflikten um den dritten Parlamentspräsidenten Martin Graf.

Bis auf Heinz-Christian Strache (FP), Eva Glawischnig (Grüne) und Herbert Scheibner (BZÖ) bleiben rot-schwarze Politiker auch in der Liste der Redezeit unter sich. (red/DER STANDARD; Printausgabe, 9.3.2009)