Rom - Der italienische Premierminister Silvio Berlusconi will vier römische Statuen von einem Museum in Rom in den Regierungssitz Palazzo Chigi verlegen. Dabei handle es sich um Statuen von großem künstlerischen Wert, die sich im Museum der Diokletian-Thermen befinden. Diese Statuen könnten nicht ausgestellt werden, weil einige Säle des Museums aus Geldmangel geschlossen seien, berichtete die oppositionelle Demokratische Partei (PD).

Es sei ein Skandal, dass die Statuen nicht ausgestellt seien und dafür zur Dekoration der privaten Räume des Ministerpräsidenten verwendet werden, kritisierte die PD-Abgeordnete Manuela Ghizzoni, die Kulturminister Sandro Bondi einen Protestbrief sandte. Sie beschuldigte Berlusconi, "napoleonische Gewohnheiten" zu pflegen. (APA)