Jerusalem - Radikale Palästinenser haben erneut den Süden Israels aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen. Wie eine Sprecherin der israelischen Armee mitteilte, schlugen in der Nacht auf Samstag zwei Kassam-Raketen in der Wüste Negev ein. Bei dem Angriff sei niemand verletzt worden, auch Sachschaden sei nicht entstanden.

Seit Ende der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen am 18. Jänner wurden nach Armeeangaben mehr als 150 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Bei der 22-tägigen Offensive, die ein Ende der Raketenangriffe zum Ziel hatte, waren mehr als 1.300 Palästinenser ums Leben gekommen. Die im Gazastreifen herrschende Hamas und Israel verhandeln derzeit unter Vermittlung der ägyptischen Regierung über einen langfristigen Waffenstillstand. (APA)