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Ein gebrochenes Gasrohr hatte im 2. Bezirk ein spektakuläres Schauspiel zur Folge

Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER

Rund 50 Feuerwehrleute standen im Einsatz.

Wien - In Wien-Leopoldstadt ist am Mittwoch ein Gasrohr gebrochen und hat eine bis zu zehn Meter hohe Stichflamme verursacht. Die umliegenden Gebäude wurden evakuiert, rund 50 Feuerwehrleute standen im Einsatz. Das Gasrohr von etwa 15 Zentimeter Durchmesser war laut Feuerwehr bei Bauarbeiten am Max-Winter-Platz im Stuwerviertel geborsten.

Zwei Verletzte

Zwei Mitarbeiter der Gaswerke haben durch die Stichflamme Verbrennungen erlitten, ein weiterer Kollege musste mit einem Schock ins Krankenhaus eingeliefert werden. Etwa 15 bis 20 Bewohner eines angrenzenden Hauses mussten laut Feuerwehr evakuiert werden. Ein bereitgestellter Rettungsbus wurde zur Notunterkunft.

Die Stichflamme reichte Angaben zufolge bis zum dritten Stock. Wie ein Sprecher der Feuerwehr berichtete, dürfte die Flamme wahrscheinlich noch einige Stunden brennen, bis das Gebrechen behoben ist. (APA)