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Bereits vor einigen Jahre hatte Novell seine File-Sharing- und Synchronisierungs-Software iFolder zu Open Source gemacht, ein richtig lebendiges, von der Community getragenes Projekt, ist daraus allerdings nie geworden. Als dann auch der Softwarehersteller selbst seit 2007 keine neuen Open-Source-Versionen des Programms mehr veröffentlichte, entstand mehr und mehr der Eindruck dass das Projekt endgültig tot sei.

Neues

Eine Situation, der man nun aber aktiv entgegen wirken will: Mit der Freigabe des Source Codes der neuen Version 3.7.2 der Software meldet sich das iFolder-Projekt nun wieder unter den Lebenden. Die Release bringt eine Fülle von Neuerungen mit sich, darunter etwa Clients für Mac OS X und Windows Vista. Außerdem unterstützt man nun SSL, LDAP-Gruppen-Authentifizierung sowie eine automatische Account-Erstellung, deutlich verbessert wurde auch der zugehörige Web-Client und der Umgang mit Konflikten bei der Synchronisierung.

Background

Die neue Version der Software kann kostenlos von der frischen Webpage des Projekts heruntergeladen werden. Um die weitere Zukunft des Projekts zu sichern, will Novell nun einen Entwicklungsplan in Zusammenarbeit mit der Community vorstellen. Das Open Source iFolder-Projekt ist die Basis von Novell iFolder, das Teil des Open Enterprise Servers des Softwareherstellers ist. (apo)