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Ungarn

Im Aquincum Museum in Budapest wurde dieser Steinblock mit dem Relief eines jungen Mannes, auf einem Altar stehend, präsentiert. Insgesamt sechs größere Blöcke, jeder knapp 800 Kilogramm schwer, seien kürzlich gefunden worden. Die ExpertInnen nehmen an, dass die gemeißelten Steine Teil von mindestens zwei römischen Grabgewölben waren, die auf das späte zweite oder frühe dritte Jahrhundert n.Chr. zurück datieren.

Foto: APA/EPA/BALAZS MOHAI

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Weltraum

Trotz der internationalen Kooperation beim Bau, Ausbau und dem Betrieb der Internationalen Raumstation ISS herrsche an Bord der Raumstation nicht eitle Wonne, berichteten zahlreiche Medien. Das liege aber nicht an den Astronauten und Kosmonauten, sondern vielmehr an den nationalen Vorschriften, die nämlich unter anderem getrennte Ernährung und Klos vorschreiben. Und das kann schon mal für Unmut sorgen.

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Foto: REUTERS/NASA TV

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Deutschland

Die berühmte Nofretete-Büste des Ägyptischen Museums in Berlin hat buchstäblich das zweite Gesicht. Es befindet sich unter der aus Gips modellierten Oberfläche und wurde nicht weniger detailreich aus Kalkstein modelliert. Berliner WissenschafterInnen untersuchten die 47 Zentimeter hohe Plastik aus dem 14. Jahrhundert v.Chr. mit einem Computertomographen und bestätigten damit frühere Befunde.

Dass das innere Steingesicht so detailliert und dem äußeren Gesicht so ähnlich sei, sei eine große Überraschung gewesen, so der Direktor des an die Charité angegliederten Imaging Science Centers, Alexander Huppertz.

Foto: AP/Radiological Society of North America

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Japan

Honda hat eine Gehirn-Maschinen-Schnittstelle (Brain-Machine-Interface) entwickelt, um mit Gedanken einen Roboter zu steuern. Laut Honda wurden EEG und Nahinfrarot-Spektroskopie (NIRS) mit einer speziellen Technologie zur Informationsverarbeitung kombiniert, um die Kontrolle eines Roboters allein mittels Gedanken zu ermöglichen. Gemessen werden so elektrische Aktivität und der Blutfluss im Gehirn.

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Foto: AP/Koji Sasahara

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Österreich

Am Samstag traten im Festsaal des Technischen Museums zehn junge WissenschafterInnen gegeneinander an, um ein Forschungsthema möglichst spannend, verständlich und überzeugend zu präsentieren. Die zehn "FameLab"-KandidatInnen, die sich in Vorrunden in Wien, Innsbruck und Graz durchgesetzt hatten, durften für ihre Präsentationen nur fünf Minuten in Anspruch nehmen. Die 27-jährige Lucia Aronica vom Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) überzeugte dabei Publikum und Jury mit ihrem Vortrag zum Thema RNA-Interferenz. Das Foto zeigt die "FameLab"-Gewinnerin mit Wissenschaftsminister Johannes Hahn.

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Foto: APA/British Council Austria 2009

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Weltraum

Die Wagenradgalaxie im Sternbild Bildhauer zählt wohl zu den bekanntesten Ringgalaxien. Sie ist entstanden, da vor ungefähr 100 Millionen Jahren eine kleine Galaxie mitten in die Große hineingetaucht ist ...

Anlässlich der "100 Stunden Astronomie" vergangene Woche konnten, wie berichtet, 80 Teleskope um die Welt online (via Webcast) besucht werden. Zudem sind bislang unveröffentlichte Teleskop-Aufnahmen ins Netz gestellt worden.

Dieses von der NASA veröffentlichte Falschfarbenbild der Wagenradgalaxie wurde aus mehreren Aufnahmen kombiniert: Galaxy Evolution Explorer (blau), "Hubble"-Weltraumteleskop (grün), "Spitzer"-Weltraumteleskop (rot), Chandra-Röntenteleskop (lila).

Link zur NASA

Foto: AP/NASA

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Österreich

Zahlreich, dumm und nicht auszumerzen sind die anti-jüdischen Ressentiments: die Nase, der Jesusmord, der reiche Jude. Mit der neuen Ausstellung "typisch! Klischees von Juden und Anderen" will das Jüdische Museum in Wien nun "für Stereotype sensibilisieren" und "auf Vorurteile aufmerksam machen".

Die Schau ist bis 11. Oktober zu sehen. Gezeigt wird auch die Buchstütze "Nörgeli", Marcel Reich-Ranicki nachempfunden, von Gerd Bauer und Rudi Sopper.

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Foto: APA/JENS ZIEHE /JUEDISCHES MUSEUM

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Kooperation

Mit Google kann man bereits auf dem Mars oder dem Mond wandeln. Jetzt steigt auch Microsoft verstärkt ins Weltraumvergnügen ein. Wie das Software-Unternehmen zusammen mit der NASA mitteilte, werden im Laufe des Jahres hochauflösende Bilder von Himmelskörpern in einem neuen Projekt der Allgemeinheit zugänglich gemacht.

Ein von der NASA nun neu veröffentlichtes Mars-Bild zeigt eine saisonale Eiskappe aus Kohlendioxideis. Die Botschaft vom außerirdischen Frühling - die Eiskappe taut von unten und oben direkt in den gasförmigen Zustand- wurde von der Sonde "Mars Reconnaissance Orbiter" bildlich festgehalten.

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Foto: AP/NASA/JPL-Caltech/University of Arizona

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Italien

Hühner gelten ja nicht gerade als tierische Intelligenzbestien. Nun freilich haben italienische HirnforscherInnen um Rosa Rugani von der Universität Trient herausgefunden, dass Küken bereits kurze Zeit nach dem Schlüpfen dazu fähig sind, einfache Rechnungen anzustellen: Sie können bis fünf zählen.

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Foto: China Photos/Getty Images

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Mexiko

Auf der Halbinsel Yucatán, im archäologischen Gebiet von Ichkabal, hat ein Archäologieteam damit begonnen, eine Maya-Stadt zu retten, die unter Tonnen von Erde, Gestein und Dschungel begraben worden ist. Die Konstruktion der Ansiedlung habe 250 v.Chr. begonnen. An der Oberfläche sind keine architektonischen Details sichtbar. Die ExpertInnen erwarten, eine 30 Quadratkilometer große Stadt ans Licht zu bringen, deren Untersuchung wichtige Erkenntnisse über die Maya-Zivilisation bringen werde.

Link zu "Latin American Herald Tribune"

Foto: APA/EPA/INAH

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Schweiz

Wenn sich das Verblüffende mit dem Nützlichen vermählt und das Witzige und das Unnötige als Trauzeugen bestellt, dann ist wieder Erfindermesse in Genf. Zum 37. Mal findet diese heuer statt und hat sich mittlerweile zur größten Veranstaltung ihrer Art gemausert. An die 700 Aussteller aus 45 Ländern sind heuer vertreten, ein Viertel davon private ErfinderInnen. Der Italiener Tiziano Vicentini präsentierte einen mikrowellentauglichen Teller, der essbar ist, aber mindestens sechs Monate lang hält.

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Foto: APA/dpa/EPA/SALVATORE DI NOLFI

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Weltraum

Ohne eine Entrümpelung des Weltalls von Satelliten-Müll steht die Raumfahrt vor ihrem Ende. Deshalb muss im All aufgeräumt werden. Dies ist das Ergebnis einer viertägigen Konferenz über Weltraumschrott bei der europäischen Raumfahrtorganisation ESA in Darmstadt (Deutschland). Einig sei sich die Konferenz darin gewesen, dass jede Nation erst einmal ihren eigenen Müll zurückholen muss, hieß es nach Konferenzende.

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Foto: AP/ESA

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Russland

Die europäische Raumfahrtagentur ESA hat in Moskau ein Langzeit-Isolationsexperiment gestartet, das die Wirkungen eines monatelangen Fluges zum Mars simulieren soll. Vier Russen, ein Franzose sowie ein deutscher Bundeswehringenieur haben sich im Rahmen des Projektes "Mars-500" für 105 Tage in ein nachgebautes Raumschiff einschließen lassen. Ein Folgeexperiment am Ende des Jahres soll über die volle Mars-Reisedistanz (520 Tage) gehen.

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Foto: REUTERS/Alexander Natruskin

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Deutschland

Das Foto zeigt eine Besucherin im Deutschen Hygienemuseum in Dresden vor einer Projektion von Kriegsfotos. Das Museum zeigt als Gemeinschaftsprojekt mit der Wellcome Collection London bis zum 9. August die Sonderschau "Krieg und Medizin". Der Inhalt der Schau ist denkbar widersprüchlich: Auf der einen Seite die Zerstörungskraft und das menschliche Elend des Krieges, auf der anderen das Selbstverständnis der Medizin, Menschen zu heilen und gesund zu erhalten. Die Ausstellung versucht, sich damit verbundenen Fragen von verschiedenen Seiten zu nähern.

Link zum Museum

Foto: AP/Matthias Rietschel

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USA

Auf dem Gelände des Kennedy Space Center in Florida laufen die Vorbereitungen für den nächsten Shuttle-Start auf Hochtouren: Die "Atlantis" soll am 12. Mai ins All abheben. Die - wegen technischer Probleme vor sechs Monaten verschobene - Mission der Crew ist, das Weltraumteleskop "Hubble" zu reparieren.

Foto: AP/Red Huber/Orlando Sentinel

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Deutschland

In der Ausstellung "Sternstunden - Wunder des Sonnensystems" im Gasometer in Oberhausen zeigt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR Nachbildungen und Aufnahmen des Planetensystems, seltene historische Instrumente und moderne Technologien der Weltraumforschung. Auf dem Foto ist eine Saturn-Nachbildung zu sehen.

Foto: AP/Martin Meissner

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USA

Diese Nachbildung in Originalgröße, ausgestellt in Washington, zeigt "Orion", den Nachfolger der NASA-Raumfähren. Letztere sollen nur noch bis 2010 starten, da sie als anfällig und veraltet gelten. "Orion" wird aber frühestens 2015 bereit stehen.

Foto: APA/EPA/MICHAEL REYNOLDS

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Zoowelt I

In Wuppertal (Deutschland) wurden vier junge Löwen präsentiert. Der Nachwuchs kam vor fünf Wochen auf die Welt.

Foto: REUTERS/Ina Fassbender

Zoowelt II

Das Schönbrunner Pandakind Fu Long ist nur noch ein halbes Jahr lang in Wien zu sehen. Dann wird der Panda – wie es die Verträge vorsehen – Österreich für immer verlassen und woanders eine neue Heimat finden, gab der Tiergarten bekannt. Indessen lernt Fu Long, auf Kommando Pfote zu geben, damit die TierärztInnen Röntgenaufnahmen machen oder Blut abnehmen können.

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Foto: Renate Haider/Tiergarten Schönbrunn

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Zoowelt III

Im Budapester Zoo (Ungarn) hat ein Goldkopflöwenäffchen vor drei Wochen Zwillinge zur Welt gebracht. Die ausschließlich im südostbrasilianischen Regenwald beheimateten Primaten sind vom Aussterben bedroht.

Foto: APA/EPA/GYULA CZIMBAL

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Zoowelt IV

Gleich zwei Känguru-Jungtiere schauen aus dem Beutel eines Muttertiers im Tierpark von Gettorf (Deutschland). Nach Erkenntnissen der Tierparkleitung hat das Derbywallaby zusätzlich zum eigenen Nachwuchs das zweite Wallaby-Jungtier adoptiert. (red)

Foto: AP/Heribert Proepper