Der Burgenländer Rene Haselbacher hat bei der zur ProTour zählenden 93. Flandern-Rundfahrt am Sonntag schwerere Verletzungen erlitten, als zunächst erhofft. Der 31-Jährige, der im Winter für eine Saison beim Team Vorarlberg-Corratec unterzeichnet hatte, brach sich das Radiusköpfchen des rechten Ellbogens, die Stirnhöhle und das Nasenbein. Sein Arm wurde noch am Montag im Spital im belgischen Zottegem eingegipst. Frühestens Dienstagabend kann Haselbacher die Heimreise antreten.

"Sofern keine Komplikationen auftreten, der Verdacht auf innere Kopfverletzungen hat sich aber zum Glück nicht bestätigt. Den Gips muss er voraussichtlich drei Wochen tragen. Frühestens dann kann er wieder mit leichtem Training beginnen. Sein nächster Renneinsatz steht in den Sternen", so Rene Gut, der Sportliche Leiter des ÖRV-Rennstalls. Haselbacher war bei der Anfahrt zum Molenberg - bei Halbzeit des Rennens - gestürzt, und mit dem Gesicht auf das Kopfsteinpflaster geprallt. (red)