Wien - In mehr als 50 Prozent der österreichischen Mittel- und Großunternehmen sind Expatriates ein nicht mehr wegzudenkender Anteil an Mitarbeitern. Fast 90 Prozent jener Unternehmen, die Auslandsentsendungen durchführen, erachten diese für "sehr wichtig" oder "eher wichtig". Dennoch sind Vorbereitung, Betreuung und vor allem die Rückkehr der Expatriates ein oft nur unzureichend gelöstes Thema. Vorrangig beschäftigen sich Personalabteilungen derzeit mit Vertragserstellung, organisatorischer und steuerrechtlicher Abwicklung. Die Auswahl, Vorbereitung und die Betreuung des Expats während des Aufenthaltes nehmen zu wenig Zeit in Anspruch. Besonders problematisch ist das oftmalige Fehlen von klaren Zielvorgaben und strategischen Konzepten im Hinblick auf die Rückkehr von Expats.

Die FHWien-Studiengänge der WKW laden daher zur Podiumsdiskussion „Expatriation - Luxus und Incentive für ManagerInnen oder strategisch geplante Auslandsentsendung?", die einen Einblick in die aktuelle Situation rund um Auslandsentsendungen bieten wird.

Das Institut für Unternehmensführung der FHWien-Studiengänge der WKW forscht seit Längerem zum Thema Expatriation und veröffentlichte dazu letztes Jahr erste Ergebnisse einer umfassenden Untersuchung in österreichischen Unternehmen. (red)