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Noch drei Tage, dann werden die Marillenbäume in der Wachau in voller Blüte stehen.

APA-Photo: Gerald Lechner

Die Wachauer Marille steht kurz vor der Blüte, in drei Tagen soll es soweit sein: Dann werden sich die Knospen der gut 100.000 Marillenbäume öffnen und die Landschaft an der Donau in ein zart duftendes rosa-weißes Blütenmeer verwandeln, teilte die Donau Niederösterreich Tourismus GmbH mit. Alle 220 Original Wachauer Marillenbauern hoffen auf warmes, trockenes Wetter für die kommenden Tage.

Der Zeitpunkt der Blüte liege im langjährigen Mittel zwischen 5. und 10. April. Damit sei heuer die Blüte vom Zeitpunkt her "im Schnitt", berichtete Franz Reisinger, Obmann des Vereins zum Schutz der Wachauer Marille. Auf der Homepage wachau.at läuft bereits der Countdown bis zum Start der Marillenblüte. Seit fünf Jahren wird die Original Wachauer Marille durch ein eigenes Markenzeichen - den für die Wachau typischen Pflückkorb, das Marillenzistel - gekennzeichnet.

Seit 1996 ist der Name "Wachauer Qualitätsmarille" eine innerhalb der EU geschützte Ursprungsbezeichnung, die Region zwischen Melk und Krems Weltkulturerbe der UNESCO. Dabei liegt die "Wiege" der Frucht aus der Familie der Rosengewächse in China. Alexander der Große brachte die Prunus armeniaca - so die lateinische Bezeichnung - nach Griechenland und Italien. Ausgehend vom römischen Reich gelangte sie auch in die Wachau, wo sie seit rund 2.000 Jahren angebaut wird. (APA)