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Noch shoppen viele Österreicher unbeeindruckt weiter.

Wien - Vier von zehn Österreichern geben aufgrund der aktuellen Finanzkrise weniger Geld aus. Am meisten sparen sie mit 41,2 Prozent beim Urlaub. Das geht aus dem aktuellen Werbe-Optimismus-Index hervor, der im Auftrag der Wirtschaftskammer (WKÖ) erhoben wurde.

Dennoch scheint die Krise bei den Endkonsumenten noch webnig im Bewusstsein angekommen zu sein, resümierte Studienleiter und Marketagent.com-Geschäftsführer Thomas Schwabl. 56 Prozent der Österreicher haben im Vergleich zur Zeit vor der Krise nichts an ihrem Konsumverhalten geändert.

Jene 41,6 Prozent, die aufgrund der Krise sparen, setzen den Sparstift neben den Fernreisen vor allem bei der Unterhaltungselektronik (38,2 Prozent) an und beim Möbelkauf (36 Prozent). Jeder Dritte plant Einsparungen beim Autokauf, fast 32 Prozent wollen weniger Geld für Kleider und Schuhe ausgeben. Bei der Bekleidung sind Frauen mit fast 40 Prozent geiziger als Männer, die hier nur zu 23,1 Prozent sparen wollen. Bei Lebensmitteln wollen lediglich 19,4 Prozent der Befragten auf den Preis achten und bei Kosmetik und Körperpflegeprodukten sind es nur 13,2 Prozent. (APA)