Wien - Der Badener Rechtsanwalt und Investor Rudolf Fries hat seine Beteiligung an der angeschlagenen Immobiliengesellschaft Immofinanz weiter aufgestockt.

Erst Mitte Jänner 2009 hatte Fries - der im Februar 2008 mit der Übernahme eines Pakets von der Constantia-Privatbank 8 Prozent der Immofinanz-Anteile erworben hatte - 2 Millionen Aktien zugekauft und war damit über die 10-Prozent-Schwelle gekommen. In den vergangenen Tagen seien neue Aktien zugekauft worden.

Wie der "Börse-Express" am Donnerstag schrieb, soll die "Fries-Gruppe" (Fries und alte Bekannte wie Walter Scherb und Ernst Hable) auf über 16 Prozent kommen, es könnten aber auch schon mehr sein, berichtet der Onlinedienst. In den vergangenen Handelstagen - nach Bekanntgabe der Details zur Restrukturierung der Wandelanleihe - soll Fries rund 2,5 Mio. Stück Aktien der Immofinanz am Markt zugekauft haben, so der Börse-Express. Die Transaktion sei zwar noch nicht in den Directors Dealings veröffentlicht, das werde aber nur eine Frage von Tagen sein. Der Zukauf sei zu knapp unter 1 Euro je Aktie erfolgt, das neue Investment belaufe sich damit auf knapp 2,5 Mio. Euro.

Gegenüber "Bloomberg" wurde von einem Sprecher am Nachmittag der Zukauf von 2,5 Millionen Aktien bestätigt, sein Anteil liege unter 15 Prozent. "Laut Börse-Express" kam Fries nach dem Zukauf im Jänner auf 10,05 Prozent, die jüngste Aufstockung bringe die Fries-Stiftungen und ihre Beteiligungsgesellschaften auf 10,6 Prozent. (APA)