Chicago - Generalisierte Angststörungen sind besonders unter Senioren weit verbreitet. Eine kognitive Verhaltenstherapie bessert diese Probleme einer Studie zufolge wesentlich stärker als eine medikamentöse Behandlung mit psychologischer Beratung.

In der Untersuchung behandelten Mediziner des Baylor College in Houston 134 Bewohner von Seniorenheimen drei Monate lang entweder mit der Verhaltenstherapie oder mit dem herkömmlichen Verfahren, das aus Medikamenten und einer psychologischen Telefonberatung zwei Mal pro Woche bestand. Zu der kognitiven Verhaltenstherapie zählten ein Entspannungstraining, Übungen für einen guten Schlaf sowie ein Training zum praktischen Lösen von Problemen.

Dieses Vorgehen besserte die Sorgen, die depressiven Symptome und die generelle seelische Verfassung der Senioren wesentlich stärker als der herkömmliche Ansatz, wie die Forscher im "Journal of the American Medical Association" berichten. (APA/AP)