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Foto: REUTERS/Radu Sigheti

Bei der Partnersuche wird das Internet bisher eher für kurzweilige Kontakte als für langanhaltende Beziehungen genutzt. Während 1,3 Millionen Deutsche ihren Lebensgefährten im weltweiten Netz fanden, lag die Zahl der virtuell geschlossenen kurzweiligen Freundschaften fast achtmal so hoch, teilte der Branchenverband Bitkom am Freitag in Berlin mit.

Mehr Geschäft als Liebe

Die Anbahnung von Geschäften übertraf die von Ehen um das Doppelte: Mehr als 2,6 Millionen Nutzer knüpften demnach im Internet Business-Kontakte. Eine gern genutzte Anlaufstelle zum Treffen anderer Menschen sind die Online-Singlebörsen. Bereits 2,7 Millionen Deutsche sind dort auf die Suche nach neuen Kontakten gegangen.

Männer spielen und Frauen tauschen sich aus

Während Bitkom zufolge in den Partnerbörsen das Geschlechterverhältnis nahezu ausgeglichen ist, überwiegt die weibliche Nutzerschaft bei den Foren und Online-Netzwerken. Die Männer sind dafür bei Online-Games in der Mehrzahl.(APA/AP)