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In der betrieblichen Forschung liegt derzeit in Wien der Frauenanteil bei rund 17 Prozent.

Foto: EPA/GAETAN BALLY

Wien - Der Frauenanteil in der betrieblichen Forschung liegt derzeit in Wien bei rund 17 Prozent. Um diesen Wert zu steigern, schreibt das Zentrum für Innovation und Technologie (ZIT) einen neuen Förderwettbewerb aus, der mit einer Mio. Euro dotiert ist. Unter dem Titel "FemPower Innovation 2009" können ab Donnerstag den 16. April bis zum 16. Juli die Einreichungen bei der Technologieagentur der Stadt erfolgen.

Kleinere und mittlere Unternehmen

Man zielt dabei besonders auf kleinere und mittlere Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie ab, da in diesem Bereich der Frauenanteil besonders niedrig ist. Einzelne Projekte können maximal 250.000 Euro erhalten. Unterstützt werden marktnahe Innovationsprojekte unter wesentlicher Beteiligung von Frauen. Auch sollen Vorhaben gefördert werden, die bereits während der Projektentwicklung den Geschlechter-Aspekt berücksichtigen.

Genderrelevanten Aspekte werden bei allen Förderschienen des ZIT beachtet. So bekommt bei zwei gleichwertigen Projekten jenes den Vorzug, das positive Wirkungen auf die Beteiligung von Frauen in der Forschung erwarten lässt. Von Frauen geleitete Forschungsprojekte erhalten überdies einen Bonus von 10.000 Euro. (APA)