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Hunderte Feuerwehrleute, Soldaten, Polizisten, Bergretter und Sanitäter kämpften gegen die Flammen in dem rund 25 Hektar großen Gebiet

Foto: APA/ EXPA D. Liebl

Innsbruck - Über fünf Tage hat großflächiger Waldbrand in der Kranebitter Klamm bei Innsbruck die Einsatzkräfte in Atem gehalten. Die Verantwortlichen haben Mittwochfrüh "Brand aus" gegeben. Als mögliche Brandursache gilt derzeit eine Glasscherbe.

"Gänzlich entspannt sich die Lage erst, wenn es ergiebig regnet", betonte der Branddirektor. Die Situation vor Ort muss auch die nächsten Tage über beobachtet werden.

Bei der Brandursache handelt es sich vermutlich um eine Glasscherbe. "Obwohl das Gebiet sehr unwegsam ist, haben wir wider Erwarten Dosen, Nylonsäcke und Glasscherben gefunden", so Brandermittler Markus Hammerl. Eine dieser Scherben hätten die Ermittler im Nahbereich der Ausbruchsstelle sicherstellen können. Vorerst würde aber weiterhin in alle Richtungen ermittelt werden. Hinweise auf Brandstiftung gebe es aber keine.

Seit Karfreitag kämpften Hunderte Feuerwehrleute, Soldaten, Polizisten, Bergretter und Sanitäter gegen die Flammen in dem rund 25 Hektar großen Gebiet. Zu Spitzenzeit waren an die 200 Mann und sechs Hubschrauber mit Löscharbeiten beschäftigt. In dem unwegsamen Gelände mussten die Feuerwehrmänner bei ihrem Einsatz teilweise von Bergrettern unterstützt werden. In den letzten Tagen waren sie vor allem damit beschäftigt, Glutnester im Boden zu bekämpfen. (APA)