Salzburg - Salzburgs SPÖ-Landesparteivorsitzende LH Gabi Burgstaller bezeichnet es als "klassische Gerechtigkeitsfrage", auf wessen Schultern das Gemeinwohl finanziert werde. Alle seriösen Experten seien sich darin einig, dass die Belastung der Arbeit und damit der Arbeitnehmer sowie Arbeitnehmerinnen reduziert werden müsse, so Burgstaller am Mittwoch auf Anfrage der APA. Eine breite gesellschaftliche Debatte über eine faire Finanzierung des Staates sei überfällig, so die Salzburger SP-Landeschefin.

Seriöse Diskussion

Burgstaller fordert eine seriöse Diskussion über die Besteuerung von Aktiengewinnen und anderen Vermögenszuwächsen - und zwar ohne vorschnelle Etikettierungen und ohne Parteien-Hick-Hack. Denn klar sei, dass es zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen - etwa in den Bereichen Arbeit, Bildung und Gesundheit - mehr Geld brauchen werde und die Finanzierung alleine über den Faktor Arbeit bzw. die ArbeitnehmerInnen nicht mehr tragbar sei. (APA)