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Ulla Unseld-Berkéwicz hat den Umzug beschlossen.

Foto: AP Photo/Bernd Kammerer

Frankfurt/Main - Der Sohn des verstorbenen Suhrkamp-Verlegers Siegfried Unseld, Joachim Unseld, klagt gegen den Umzug des Verlags von Frankfurt nach Berlin. Das habe Unseld der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) bestätigt, berichtet das Blatt. Joachim Unseld habe sich aber nicht näher zu dem "heiklen Rechtsstreit" äußern wollen. Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz, die 2003 nach dem Tod ihres Mannes die Macht übernahm, hatte die Umzugspläne geschmiedet.

Der Verlag hält trotzdem am Umzug fest: "Die Klage wird daran nichts ändern", sagte Verlagssprecherin Tanja Postpischil am Freitag. Die Gesellschafterversammlung stimmte bereits im Februar zu. Demnach soll das Haus mit seinen 130 Beschäftigten zum Jahresende von Frankfurt nach Berlin ziehen. Inzwischen wurde auch der Sozialplan ausgehandelt.  (APA/dpa)