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Grünen-Klubobfrau Eva Glawischnig

APA/Georg Hochmuth

Zahlreiche technologische Errungenschaften wie z.B. die Möglichkeit, dass wir heute jederzeit auf die weltweiten Informations- und Wissensbeständee zugreifen können, sind bereits selbstverständlich geworden. In Zukunft wird dieses Wissen wohl noch besser vernetzt und aufbereitet sein und damit die Grundlage für politische Entscheidungen verbessern. 

Bis 2029 sollte es uns zudem gelungen sein, unseren Ressourcenverbrauch massiv zu reduzieren. Möglicherweise werden uns neue flexible Allround-Maschinen helfen, maßgeschneiderte und ökologisch unbedenkliche Produkte zu erzeugen und damit die blinde Massenproduktion zu verdrängen. Viele Dinge werden wir vielleicht sogar selbst herstellen können, indem wir die Designmodelle einfach aus dem Internet laden und mittels sogenannter Fabber vor Ort "ausdrucken".

Doch selbst die ausgeklügeltsten Produkte können uns eine ökologisch intakte Natur nicht ersetzen. Wenn es uns ein Anliegen ist, dass sich auch unsere Kindern noch an dieser Welt erfreuen, dann kommen wir an einem Umdenken in Richtung nachhaltiger Entwicklung nicht vorbei. Ich bin überzeugt, dass es uns ein solcher Wandel gelingen kann. Beginnen sollten wir damit allerdings nicht erst in 20 Jahren, sondern heute.

Eva Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen