Boston - Titelverteidiger Boston hat im Auftaktspiel der 1. Runde im NBA-Play-off eine überraschende 103:105-Heimpleite nach Verlängerung gegen die Chicago Bulls kassiert. Rookie Derrick Rose war mit 36 Punkten und 11 Assists am Samstagabend Sargnagel für die Celtics, die den am Knie verletzten Forward Kevin Garnett schmerzlich vermissten. Seit dem Rücktritt von Legende Michael Jordan hatte kein Spieler der Bulls eine vergleichbare Leistung im Play-off gezeigt.

"Ich hoffe, das war ein Weckruf. Wir müssen realisieren, dass die Bulls sich nicht mit dem Einzug ins Play-off begnügen wollen", meinte Bostons Kapitän Paul Pierce, der mit einem vergebenen Freiwurf 2,6 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit (97:97) den möglichen Sieg verschenkt hatte. In der Overtime erzielte Tyrus Thomas sechs von acht Zählern des siegreichen Serienmeisters der 90er Jahre.

Keine Blöße gab sich Topfavorit Cleveland, die Cavaliers wiesen die Detroit Pistons dank 38 Zählern von Superstar LeBron James mit 102:84 in die Schranken. In der Western Conference setzte es hingegen ebenfalls zwei Erfolge der Auswärtsteams. Die Dallas Mavericks siegten bei den San Antonio Spurs 105:97, die Houston Rockets bei den Portland Trail Blazers 108:81. (APA)