Bild nicht mehr verfügbar.

Grafik: APA

Wien - Aufgrund starker Verbilligungen bei Treibstoffen um ein Viertel gegenüber dem Vorjahr sind die Energiepreise für die heimischen Haushalte im März im Jahresabstand um 12,4 Prozent gesunken. Im Monatsabstand ging der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Energiepreisindex (EPI) um 1,5 Prozent zurück. Zum Vergleich: Der allgemeine VPI stieg im Monatsabstand um 0,3 Prozent und lag 0,8 Prozent über dem März des Vorjahres. Ohne die Preisrückgänge bei Energie hätte die VPI-Rate 2,2 Prozent betragen.

Treibstoffe insgesamt verbilligten sich im Jahresabstand um 24,5 Prozent, dabei wurde Superbenzin um 23,4 Prozent billiger, Normalbenzin um 23,3 Prozent und Diesel um 25,6 Prozent. Gegenüber dem Vormonat Februar sanken die Preise für Super- und Normalbenzin um 0,7 bzw. 0,8 Prozent und für Diesel um 4,0 Prozent.

Gas kostete um 13,5 Prozent mehr als im März des Vorjahres, und gegenüber Februar sank der Preis auch nur leicht um 1,1 Prozent. Energie-Control-Geschäftsführer Walter Boltz hatte zuletzt im Gespräch mit der APA ein Senkungspotenzial von zehn bis 15 Prozent beim Gas-Gesamtpreis bzw. 20 bis 30 Prozent für die reine Energiekomponente gesehen.

Strom verteuerte sich bis März binnen Jahresfrist um 5,1 Prozent, zum Vormonat blieb der Preis unverändert.

Der Heizöl-Preis sank gegenüber dem Vorjahr um 33,1 Prozent und gegenüber dem Vormonat um 4,5 Prozent.

Feste fossile Brennstoffe kamen im März im Jahres- wie auch im Monatsabstand um 0,3 Prozent teurer. Der Brennholzpreis stieg im Jahresvergleich um 2,3 Prozent und gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent. Die Preise für Holzbriketts gaben im Jahresabstand um 12,9 Prozent nach, nahmen aber im Monatsabstand um 1,4 Prozent zu.

Der Preis für Fernwärme erhöhte sich zum Vorjahr um 3,2 Prozent, sank aber gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent. (APA)