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San Jose - Den Boston Bruins fehlt in den Play-offs der NHL noch ein Sieg zum Einzug ins Viertelfinale. Die Bruins gewannen am Montag beim Erzrivalen Montreal Canadiens das dritte Spiel mit 4:2 und liegen in der best-of-seven-Serie klar mit 3:0 vorn. In seiner 100-jährigen Vereins-Geschichte hat Rekordmeister Montreal noch nie einen derartigen Rückstand iim Playoff aufgeholt, während Boston 15 Mal mit 3:0 voran lag und jedes Mal den Sprung in die nächste Runde schaffte.

Ein ganz wichtiger Auswärtssieg gelang den Washington Capitals im Madison Square Garden. Die Mannschaft aus der Hauptstadt setzte sich bei den New York Rangers nach zwei vorherigen Heimniederlagen mit 4:0 durch und verkürzte in der Serie auf 1:2. Der Russe Alexander Semin erzielte dabei die ersten beiden Tore und bereitete den dritten Treffer vor. Semins 20-jährigem Landsmann und Rookie Simeon Warlamow gelang im Tor der Capitals das erste Shut-out in der Meisterschafts-Endrunde. Der Schlussmann parierte alle 33 Schüsse des Gegners.

Eine ungewöhnliche Partie sahen die Zuschauer in Calgary. Die Flames gewannen gegen die Chicago Blackhawks unter anderem dank zweier Treffer von Rechtsaußen David Moss mit 4:2. Das Torschuss-Verhältnis lautete jedoch 38:28 für die Gäste, die die ersten beiden Partien daheim für sich entschieden hatten und in der Serie nun noch mit 2:1 voran liegen. (APA/dpa/Reuters)