Wien - Während das Jahr 2008 hervorragend verlief (Umsatz 36,6 Millionen Euro (+12,6 Prozent) und ein EBIT von 4,01 Mio. Euro (+8,3 Prozent) erwirtschaftet, konnte man im ersten Quartal die Krise nicht abwehren, so lautet zusammenfassend die Bilanz für update. Die an der Frankfurter Börse notierte Wiener Softwareschmiede update Software AG musste im ersten Quartal 2009 Umsatz- und Ergebnisrückgänge hinnehmen. "Wir machen unsere Gewinne traditionell im zweiten und vierten Quartal, das erste ist immer schwach", sagt update-CFO Monika Fiala. Die Krise spiele derzeit allerdings durchaus eine Rolle. Der Umsatz des Unternehmens fiel im ersten Quartal mit 7,893 Millionen Euro gegenüber 8,439 Millionen Euro im ersten Quartal des Vorjahres um 6,5 Prozent geringer aus. "Die Projekte sind da, aber die Kunden halten sich zurück oder verschieben das eine oder andere Vorhaben", sagt Fiala.

Was das Gesamtjahr betrifft, so wolle man ein positives Ergebnis auf Vorjahresniveau halten, so Fiala. Große Wachstumssprünge plant man nicht. Mit der IT-Krise sei die Lage nicht vergleichbar, so Fiala. Zum einen sei man selbst besser aufgestellt, zum anderen gäbe es genügend Kundenmanagementwillige. „Wir haben keine Bankverbindlichkeiten, sondern einen guten Cashpolster." Weiterhin hält man Ausschau nach Kandidaten, die man kaufen könne.

Kein Mitarbeiterabbau

Grundsätzlich soll heuer gespart und die Effizienz gesteigert werden. Mitarbeiter will man aber laut Fiala nicht abbauen: „Die Mitarbeiter sind unser Asset, damit muss man vorsichtig damit umgehen." Allerdings sei für heuer ein Aufnahmestopp vorgesehen. Daneben will man Stellen, die durch Fluktuation freiwerden, nicht nach besetzen. Was die Dividendenpolitik betrifft, setzt das Unternehmen weiterhin auf Kontinuität: "Wir werden wieder zehn Cent je Aktie vorschlagen" so Fiala.

Das operative Ergebnis (EBIT) verringerte sich im ersten Quartal auf minus 0,288 Millionen Euro gegenüber 0,376 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das entsprechende EBT belief sich auf minus 0,267 (0,446) Millionen Euro. Der Bestand an liquiden Mitteln zum 31. März 2009 betrug 15,777 Mio. Euro (Vergleichszeitraum des Vorjahres: 16,834 Mio. Euro), was einem Rückgang von 6,3 Prozent gegenüber dem Bestand zum Ende des ersten Quartals 2008 entspricht. Das Eigenkapital der update Software AG per 31. März 2009 betrug 27,463 Mio. Euro (Vergleichsperiode des Vorjahres: 25,901 Mio. Euro) und erhöhte sich um 6,0 Prozent. (rb)