Wien - Jährlich verletzen sich im direkten Wohnbereich zigtausende Kinder so schwer, dass sie im Spital behandelt werden müssen. Wie aus der jüngsten Erhebung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) aus dem Jahr 2007 hervorgeht, waren dies im untersuchten Jahr 45.600 Kinder. 2007 gab es 34 getötete Buben und Mädchen, davon zwölf im Straßenverkehr.

Häufigste Unfallorte

Am häufigsten verunfallten Kinder in Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer (65 Prozent), gefolgt von Küche (17 Prozent), Innentreppen (elf Prozent) sowie Badezimmer und Toilette (vier Prozent). Fast ein Drittel und damit die große Mehrheit verletzte sich bei einem Sturz aus der Höhe, 18 Prozent beim Hinfallen. 15 Prozent holten sich Blessuren bei einem Zusammenstoß (ausgenommen Fahrzeuge im Straßenverkehr) und zehn Prozent verbrühten oder verbrannten sich. Ebenso viele Sprösslinge verunglückten auf der Treppe.

Nur sieben Prozent verletzten sich durch das Hineinrammen von spitzen oder stumpfen Gegenständen. Sechs Prozent quetschten oder klemmten sich ein.

Die häufigsten vier Verletzungsarten bei Kindern waren 2007 offene Wunden (22 Prozent), Knochenbrüche (17 Prozent), Prellungen (14 Prozent) und Verbrennungen/Verbrühungen (zehn Prozent). (APA)