Ein Themenabend steht am Freitag auf dem Programm des Innsbrucker P.M.K. Als gemeinsamer Nenner fungiert dabei die hohe Kunst des Editings - jene seit Ende der 1970er gängige Bearbeitungsform von Songs und Tracks, die durch Schneiden und Umarrangieren von Songteilen darauf abzielt, das klangliche Bild zu intensivieren, ohne dem Material die Seele zu rauben. Das Motto "Credit to the Edit" entlehnt man dabei vom Meister des Discoeditings, der Hacienda-Legende Greg Wilson, der maßgeblich an der herrschenden Renaissance des musikalischen Schnippselns beteiligt ist. Den Rückblick besorgen u.a. Van Elst, Precious K, Meister und John E. Flash. (lux, DER STANDARD/Printausgabe, 24.04.2009)