Rom - Auch der italienische Energiekonzern Eni bekommt die Krise zu spüren. Das Unternehmen meldete für das erste Quartal 2009 einen Rückgang des Nettogewinns um 42,2 Prozent auf 1,76 Mrd. Euro. Die Erdölproduktion sank im ersten Quartal um 0,9 Prozent auf 1,779 Mio. Barrel (je 159 Liter) pro Tag gegenüber dem Vergleichsquartal 2008. Die Gasproduktion stieg um 4,7 Prozent auf 32,35 Mrd. Kubikmeter, was auf die Übernahme des Konzerns Distrigas zurückzuführen ist, teilte Eni am Freitag mit.

Die Investitionen betrugen im ersten Quartal dieses Jahres 3,15 Mrd. Euro, was einem Zuwachs von 0,9 Prozent entspricht. Die Nettoverschuldung sank um 1,85 Mrd. Euro auf 16,53 Mrd. Euro. (APA)