Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) investiert wie berichtet bis zu 40 Millionen Euro für eine Beteiligung am Osteuropageschäft der WAZ Mediengruppe. Gemeinsames Ziel sei es, "die weitere Entwicklung politisch und wirtschaftlich unabhängiger Medien innerhalb der Region zu unterstützen", heißt es.

Der Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe, Bodo Hombach: "Die strengen Maßstäbe, die die EBRD an korrektes Wirtschaftshandeln anlegt, ihr Beharren auf Transparenz und ihre toleranzlose Ablehnung von Korruption sind gerade für
ein Medienunternehmen ein großartiges zusätzliches Element der Selbstverpflichtung und Selbstkontrolle. Medien, die von anderen vorbildliches Handeln einfordern, müssen sich selber besonders streng kontrollieren und kontrollieren lassen. Keiner ist dafür geeigneter und erfahrener als unser neuer Partner, die EBRD. Das ist uns mindestens so wichtig wie
der finanzielle Beitrag."

Die EBRD wird anfangs 20 Millionen Euro für eine Beteiligung an der Wiener Ost-Holding der WAZ-Gruppe investieren. Weitere 20 Milliionen Euro sollen für zukünftige Kapitalerhöhungen reserviert werden. (red)