Füße sind ein überaus praktisches Fortbewegungsmittel. Sie sind beinahe wartungsfrei, immer verfügbar und die steuerliche Belastung ist gleich Null - wenn man von der Mehrwertsteuer für diverse Fußbekleidungen absieht. Ökologisch sind sie eindeutig das verträglichste Verkehrsmittel und außerdem fördert Bewegung die Gesundheit. Nachteil: Höchstgeschwindigkeiten lassen sich damit keine erreichen und bei Schlechtwetter ist das Gehen eine ungemütliche Sache.

Foto: derStandard.at/ham

Bild nicht mehr verfügbar.

Moped oder Motorrad als Stadtverkehrsmittel bieten die Vorteile, dass man damit überaus wendig durch den Stau manövrieren kann. Der Spritverbrauch ist vergleichsweise gering und das Parkplatzproblem nicht so gravierend wie mit dem Auto. Zu den Anschaffungskosten für das Fahrzeug kommen noch Helm und Kleidung - und in der kalten Jahreszeit muss gelegentlich auf die Ausfahrt verzichtet werden.

Foto: DPA/Frank Rumpenhorst

Bild nicht mehr verfügbar.

Sommertauglich sind Inline-Skates. Relativ günstig in der Anschaffung gibt es bei Inline-Skates auch kaum Wartungskosten. Insofern eine günstige Variante, um durch den Stadtverkehr zu rollen. Helm, Knie- und Ellenbogenschützer sollten auf jeden Fall getragen werden, das Verletzungsrisiko bei einem Sturz darf nicht unterschätzt werden. Inline-Skaten macht nicht nur Spaß, sondern trainiert auch den Körper.

Foto: EPA/Alessandro Della Bella

Bild nicht mehr verfügbar.

In Großstädten wie Wien sind öffentliche Verkehrsmittel eine praktikable Variante für die Fortbewegung. Eine Jahreskarte für die Wiener Linien kostet 449 Euro (bzw. 458 Euro bei monatlicher Abbuchung á 45,80, zehnmal im Jahr). Damit können U-Bahn, Straßenbahn, Bus und S-Bahn benutzt werden, Jahreskartenbesitzer können außerdem einen Hund oder ein Fahrrad gratis mitnehmen. Bei dieser Variante fällt das Parkplatzproblem weg, Wartungskosten gibt es keine. Gelegentlich kann es zu Wartezeiten kommen.

Foto: APA/Roland Schlager

Bild nicht mehr verfügbar.

Eine gute Möglichkeit, sich durch Wien zu bewegen ist das Taxi. Der fixe Wiener Taxitarif ist für alle Taxifahrer verbindlich. Auf Dauer eine kostspieligere Variante, die auch wenig ökologisch ist, wenn nur eine Person befördert wird. Allerdings sind Taxis beinahe immer verfügbar und man kommt sicher und schnell direkt ans gewünschte Ziel. Ein Verkehrsmittel, das keine Anschaffungs- oder Wartungskosten verursacht, in der Benutzung aber relativ teuer ist.

Foto: APA/Georg Hochmuth

Bild nicht mehr verfügbar.

Das Auto als Fortbewegungsmittel ist immer noch die beliebteste Variante. Die Vorteile, sich individuell und unabhängig bewegen zu können, stehen dem zunehmenden Verkehrsaufkommen mit den Begleiterscheinungen Stau und Parkplatzmangel sowie immer weiter steigenden Kosten für Treibstoff gegenüber. Aus ökologischer Sicht wäre der überaus beliebte "Ein-Personen-PKW" zumindest zu überdenken. Abgesehen von den hohen Anschaffungskosten fallen auch laufende Wartungs- und Versicherungskosten an.

Foto: AP/Jörg Sarbach

Bild nicht mehr verfügbar.

Für viele ist das Rad die optimale Möglichkeit, sich durch die Stadt zu bewegen. Elegant schlängelt man sich damit an jeder Verkehrsbehinderung vorbei, wechsel von Radweg auf Straße und je nach Bedarf auch auf den Gehweg – was natürlich verboten ist und von der Polizei auch geahndet wird! In der Anschaffung gibt es alle Preisvarianten von sehr günstig bis sehr teuer, Wartungskosten fallen kaum an. Wien verfügt über ein gut ausgebautes Radwegenetz, das ein sicheres Fortkommen in der Stadt gewährleistet. Auf einen Helm sollte nicht verzichtet werden, schließlich gibt es keine Knautschzone und Radfahrer gehören zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern. Ökologisch ist das Rad ein Top-Kanditat und außerdem fördert die Bewegung die Gesundheit. Noch ein Nachteil: In unseren Breitengraden ist das Radfahren auf die warme Jahreszeit beschränkt. (red)

Foto: AP Elizabeth Dalziel