Wien - Ein "Erfolg" sei die Aktion gewiesen, schrieb das Bundeskriminalamt in Wien am Sonntag in einer Jubel-Aussendung. Von 1. bis 4. April hatte die Exekutive eine groß angelegte Polizeiaktion gegen Autodiebstähle durchgeführt, die gleichzeitig in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ablief. Die Bilanz der Polizei: An den vier Tagen seien in den drei Bundesländern unter anderem 58 Verhaftungen vorgenommen worden - 21 davon nach dem Fremdenpolizeigesetz. 24 gestohlene Autos wurden sichergestellt.

Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) kündigte an, es werde in Zukunft regelmäßig derartige Schwerpunktaktionen geben, der Erfolg der ersten Aktion bestärke sie. Fekter: "Kriminellen Organisationen haben wir damit gezeigt, dass sie in Zukunft Österreich meiden sollten." Während der vier Tage hatte es auch von einigen Seiten Kritik an den Aktivitäten der Polizei ("Alibi-Aktion") gegeben. Die Exekutive hatte diese Vorwürfe zurückgewiesen. (APA)