Tokio - Angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise hat die japanische Regierung am Montag ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich gesenkt. Die Regierung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft geht nun davon aus, dass das Wachstum im laufenden Fiskaljahr (bis März 2010) um 3,3 Prozent einbrechen wird. Bisher war sie von einem Nullwachstum ausgegangen.

Auch die Aussichten für die Industrieproduktion und den Export korrigierte die Regierung deutlich nach unten. Bei der Industrieproduktion wird nun ein Einbruch um 23,4 Prozent gegenüber der bisherigen Prognose eines Minus von 4,8 erwartet. Bei den Exporten rechnet die Regierung in Tokio nun mit einem Einbruch um 27,6 Prozent gegenüber der bisherigen Prognose von Minus 3,2 Prozent. (APA/Reuters)