Vor zwei Jahren haben sie noch fast doppelt so viel gekostet, inzwischen gibt es taugliche Flachbildfernseher mit rund einem Meter Diagonale für unter 1000 Euro. Sie unterscheiden sich allerdings in Bildqualität, Anschlussmöglichkeiten und Zusatzfunktionen, so das Computermagazin c't , das acht Geräte in der aktuellen Ausgabe getestet hat.

Bilddarstellung mit seltenen Rucklern

Mit der High-End-Klasse der 40- und 42-Zoll-Fernseher können aktuelle Standardgeräte für 700 bis 1000 Euro nicht mithalten. Brandneue Techniken wie LED-Backlight mit Local Dimming oder 200-Hertz-Technik für die scharfe Darstellung von Bewegtbildern fehlen. Doch immerhin bieten sie die Toptechnik, die gestern noch den Geräten der Oberklasse vorbehalten war - und damit in der Regel auch ein gute Bilddarstellung mit seltenen Rucklern.

Blu-ray

Bei der Darstellung von hochauflösendem HD-Filmmaterial von einer Festplatte oder Blu-ray zeigte sich im Test ein klarer Unterschied zwischen LCD- und Plasma-Fernsehern. Die beiden Plasma-Displays verfügen über eine geringere Auflösung und stellen das HD-Material weniger detailliert dar.

Wer ab und zu auch ein Notebook oder PC anschließen möchte, erhält bei den meisten Flachbild-TVs über einen digitalen Eingang ein erträgliches Bild. Nur ein Gerät zeigte sich im Test gänzlich untauglich dafür.

USB-Stick oder Festplatte

Fast alle Flachbildfernseher haben USB-Ports, über die sie Fotos, Videos oder Musik von angeschlossenen Speichermedien wie Kartenleser mit Flash-Speicherkarte, USB-Stick oder Festplatte wiedergeben. "Ein DVB-T-Empfänger zum Empfang von digitalem Antennenfernsehen ist eine nette Zusatzfunktion, aber keine ernsthafte Dauerlösung", so c't-Redakteur Peter Nonhoff-Arps. "Aufgrund der geringen Bandbreite und des Sendeformats eignet sich DVB-T eigentlich nicht für große Bildschirmdiagonalen." (red)