Graz - Neben Neuinszenierungen von "Rusalka" und "Le nozze di Figaro" stehen in der Grazer Oper unter der Leitung von Elisabeth Sobotka auch zwei Operetten und das Musical "The Sound of Music" auf dem Programm. "Ich bin von der Qualität der Produktionen hier beeindruckt", schilderte die neue Intendantin bei der Spielplanpräsentation am Montag ihre bisherigen Eindrücke.

Die "Meistersinger von Nürnberg" werden von Alexander Schulin inszeniert, als Hans Sachs wird James Rutherford zu hören sein, am Dirigentenpult steht Musikchef Johannes Fritzsch. Die nächste Opernpremiere ist dann "Rusalka" (18.12.) in einer Inszenierung von Stefan Herheim. Die Zusammenarbeit mit dem Chef des Stadttheaters Klagenfurt, Josef E. Köpplinger, wird mit "Le nozze di Figaro" (20.3.2010) fortgesetzt. Köpplinger wird dabei Regie führen und das Stück dann nach Kärnten übernehmen.

Als nächstes steht Alban Bergs "Lulu" (29.4.2010) auf dem Programm, die Titelrolle wird Margareta Klobucar übernehmen. Die letzte Opernpremiere wird "La Sonnambula" sein, in Szene gesetzt von den Gewinnern des letzten "Ring-Award", Tobias Kratzer und Rainer Sellmaier.

Als bekennende Operetten-Liebhaberin setzte Elisabeth Sobotka gleich zwei Werke dieses Genres auf den Spielplan. "Die Fledermaus" wird von Stephen Lawless inszeniert, außerdem wird Peter Konwitschnys einstige Skandal-Produktion der "Csardasfürstin" gezeigt. Weiters wird die Produktion des Musicals "The Sound of Music" von der Wiener Volksoper (ab 18.10.) übernommen.

Die Konzerttätigkeit in der Oper wird etwas eingeschränkt, um dem Philharmonischen Orchester wieder mehr Auftritte außerhalb zu ermöglichen. Das Eröffnungskonzert steht im Zeichen von "110 Jahre Oper Graz" und wird von Johannes Fritzsch geleitet. Für Kinder stehen das Musical "In 80 Tagen um die Welt" mit Musik von Maurizio Nobili sowie das Singspiel "Das Traumfresserchen" auf dem Programm. Darrel Toulon steuert mit seiner Tanzcompagnie mehrere Aufführungen, darunter die Uraufführung von "Intimacy" (30.9.), bei. (APA)