Gut für ein langes Wochenende, schlecht für die Stausituation - der 1. Mai fällt heuer auf einen Freitag. Bereits am Donnerstagnachmittag dürften daher die Blechkolonnen nach Einschätzung der Autofahrerclubs die Stadtausfahrten verstopfen.

Die Empfehlung des ÖAMTC für Wien ist ebenso simpel wie für viele undenkbar: "Wer ohne Staus aus der Stadt kommen will, der sollte die Verkehrsspitze abwarten und erst nach 19.00 Uhr losfahren, da haben sich erfahrungsgemäß die meisten Staus wieder aufgelöst. Am übrigen Wochenende dürften viele Ausflügler unterwegs sein, was bei der Rückkehr abschnittsweisen Kolonnenverkehr auslösen dürfte."

Am 1. Mail selbst wird man in Wien auch nicht problemlos vorankommen, da die Ringstraße wie jedes Jahr von etwa 8.00 bis 13.00 Uhr gesperrt sein wird. Bereits vorher wird es laut ARBÖ durch den Zustrom aus den Bezirken zu kurzfristigen Sperren kommen. Am Nachmittag findet das Praterfest statt, Besucher sollten bei der Zufahrt unbedingt den Praterstern meiden, denn hier kommt es wegen Bauarbeiten immer wieder zu Staus, so der Touringclub. Am Land können die Feiern beim Maibaumaufstellen in der einen oder anderen Gemeinde zu Behinderungen der Ortsdurchfahrten führen.

Da Deutsche, Italiener und andere Nachbarn Österreichs auf der Suche nach Erholung und Ruhe kreuz und quer unterwegs sein werden, wird die Tauernautobahn (A10) laut ARBÖ wieder zum zentralen Staupunkt werden. Aber auch viele andere Autobahnteilstücke werden nicht so frei befahrbar sein, wie sich das viele wohl wünschen. (APA)