Helsinki - Der finnische Wintersportkonzern Amer liegt bei seiner ersten Zwischenzeit des Jahres 2009 eher mäßig im Rennen. Die Unternehmensgruppe, zu der auch der Salzburger Skihersteller Atomic gehört, hat seinen Nettoverlust im ersten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 10,8 Mio. Euro verdoppelt. Der Nettoumsatz ging um 7 Prozent auf 355,3 Mio. Euro zurück.

Amer-Geschäftsführer Roger Talermo erklärte das Ergebnis mit der "Wolke der Unsicherheit" die zu Jahresbeginn 2009 über fast allen Konsumgüterherstellern schwebte. In den USA stoße der Handel auf stärkeren "Gegenwind" als in Europa. Der restliche Jahresverlauf ist laut Konzernchef "weniger voraussehbar als normalerweise".

Talermo erwartet sich im Verlauf des zweiten Quartals mehr Aufschlüsse über die Vorbestellungen für die Saison 2009/2010. Als Hauptziele für die restlichen neun Monate des Jahres nannte er die "Stärkung der Bilanz" und eine "weitere Effizienzsteigerung". (APA)