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Seit rund 2.000 Jahren lebt die Schneckenart Leucostigma candidescens in der Zirkusarena aus der Römerzeitin Nimes.

Foto: APA/EPA/GUILLAUME HORCAJUELO

Paris - In der südfranzösischen Stadt Nimes haben Forscher in einer Zirkusarena aus der Römerzeit eine Schneckenart entdeckt, die sonst in Frankreich nicht zu finden ist. Die Schnecke stamme ursprünglich aus dem Apenninen-Gebirge bei Rom und sei wahrscheinlich während der römischen Besatzung an Amphoren klebend nach Frankreich gelangt, teilte das Museum für Naturgeschichte am Dienstag in Paris mit.

Einige hundert Exemplare

"Anders als seine Importeure" sei die Schnecke "keine Art, die auf Eroberung aus ist". Seit 20 Jahrhunderten habe sie in der Arena von Nîmes überlebt, "ohne andere Orte in Frankreich zu besiedeln". Die Zahl der Schnecken mit dem wissenschaftlichen Namen Leucostigma candidescens wird auf einige hundert geschätzt. (APA/AFP)