Wien - Die börsenotierte Sparkassen Immobilien AG musste im abgelaufenen Jahr einen spürbaren Gewinnrückgang hinnehmen. Auslöser waren erhebliche Abwertungen des Immo-Portfolio im Ausmaß von 101,7 Mio. Euro. Dadurch sank das Vorsteuerergebnis von 35,4 auf 7,8 Mio. Euro, gab das Unternehmen am Mittwoch im Vorfeld des Bilanzpressegesprächs ad-hoc bekannt. Als Konzerngewinn verblieben lediglich 5,7 (28,7) Mio. Euro. Die Mieterlöse legten dagegen um 14 Prozent auf 85,7 Mio. Euro zu, der Vermietungsgrad lag unverändert stabil bei 91 Prozent. Das Portfolio umfasste zum Ultimo 263 Objekte mit 1,511 Mio. m2, um 9 Prozent mehr. Bis 2010 soll das Immo-Vermögen auf 2 Mrd. Euro ausgebaut werden, zuletzt betrug der Marktwert 1,778 Mrd. Euro.

Bei den Abwertungen um 101,7 Mio. Euro wurde das Deutschland-Portfolio um 8 Prozent abgewertet, das CEE-Portfolio um 13,5 Prozent. Aus dem Verkauf von acht Immobilien aus dem Bestand wurde ein Gewinn von 8,3 Mio. Euro erzielt, die Verkäufe erfolgten im Schnitt zu 19 Prozent über dem letzten Verkehrswert.

Das EBITDA sank im Vorjahr um 25 Prozent auf 59,2 (78,9) Mio. Euro. Das EBIT verringerte sich um drei Viertel auf 23,8 (100) Mio. Euro. Das Net Operating Income (NOI) legte auf 67,9 (64,5) Mio. Euro zu. Die Investitionskosten in Entwicklungsprojekte betrugen 160,8 Mio. Euro. Das Ertragsportfolio besteht zu 44 Prozent aus Wohnimmobilien, zu 28 Prozent aus Büro- und zu 17 Prozent aus Geschäftsgebäuden, 7 Prozent Hotels und 4 Prozent sonstigen Immobilien. Über die Hälfte der Ertragsobjekte liegt in Deutschland, 27 Prozent in Österreich, die restlichen 22 Prozent in der Slowakei, Tschechien, Kroatien, Rumänien und Ungarn. Kernaktionäre der s-Immo sind Erste Group und Vienna Insurance Group (VIG). (APA)