Der US-Medienkonzern Time Warner mit seinem Flaggschiff CNN hat trotz der Flaute im Anzeigen- und DVD-Geschäft einen leichten Gewinnanstieg verzeichnet. Das Nettoergebnis sei um 1 Prozent auf 555 Mio. Dollar (427 Mio. Euro) gestiegen, teilte der Konzern, zu dem auch AOL Internet und den Hollywood-Studios Warner Bros gehören, am Mittwoch mit. Der Umsatz fiel indes um sieben Prozent auf 6,9 Mrd. Dollar. Der Konzern bekräftigte seine Prognose für das Gesamtjahr, wonach der Gewinn je Aktie mit 1,98 Dollar stabil bleiben wird.

Die Kabeltochter Time Warner Cable, die ihre Bilanz erstmals separat vorlegte, verbuchte einen Gewinnrückgang im Quartal um etwa ein Drittel auf 164 Mio. Dollar. Hintergrund waren auch die Restrukturierungskosten im Zuge der Abspaltung von der Muttergesellschaft Time Warner Mitte März. Time Warner hatte den zweitgrößten US-Kabelbetreiber abgestoßen, um sich mehr zu einem reinen Medienkonzern zu wandeln. Der Umsatz von Time Warner Cable stieg um fünf Prozent auf 4,4 Mrd. Dollar. (APA/Reuters)