Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Finanzierbarkeit des Sozialstaates und angesichts der aktuellen Finanzkrise sowie eines wachsenden Verarmungsrisikos im Alter diskutieren ExpertInnen und Politiker die Frage, wie es um die Qualität der Altenbetreuung in Tirol bestellt ist.

Welche politischen Maßnahmen werden zur Sicherung einer flächendeckenden Altenbetreuung gesetzt? Unter der Moderation von Erna Appelt, Universität Innsbruck, diskutieren Eva Fleischer (MCI Innsbruck), Werner Mühlböck (Tiroler Hospiz-Gemeinschaft), Landtagsvizepräsidentin Gabi Schiessling, Evi Thumer (Sozial- und Gesundheitssprengel an der Melach) sowie Katrin Uhrmann (Betriebsrätin im Sozialbereich).

Diese Veranstaltung der Forschungsplattform Geschlechterforschung der Uni Innsbruck markiert den Auftakt für die Forschungstagung "Who Cares? Betreuung und Pflege in Österreich – eine geschlechterkritische Perspektive" am 14. und 15. Mai. Diese – der allgemeinen Öffentlichkeit nicht zugängliche – Tagung ist multi- und interdisziplinär angelegt und integriert u. a. soziologische, politikwissenschaftliche, erziehungswissenschaftliche, ökonomische, rechtswissenschaftliche und historische Forschungsansätze. Intention der Tagung ist eine Bestandsaufnahme und Weiterentwicklung der Forschung im Bereich "Betreuung und Pflege in Österreich". Dabei sollen in einer geschlechterkritischen Herangehensweise bisherige Forschungsansätze dargestellt sowie neue Forschungsfragen entwickelt und diskutiert werden. (red)