London - Die Wirtschaftskrise hat dem weltgrößten Börsenbetreiber NYSE Euronext im ersten Quartal einen Gewinneinbruch von 55 Prozent eingebrockt. Wie der Rivale der Deutschen Börse am Donnerstag mitteilte, lag der erwirtschaftete Nettogewinn bei 104 Mio. Dollar (78,4 Mio. Euro) oder 0,40 Dollar je Aktie. Analysten hatten mit 0,39 Dollar pro Anteilsschein gerechnet.

Der Nettogewinn ging im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 112 Mio. Dollar zurück. Der Nettoumsatz fiel um 21 Prozent auf 604 Mio. Dollar. In diesem Jahr will der Konzern im Kampf gegen den weltweiten Abschwung 100 Mio. Dollar einsparen. NYSE Euronext berechnete die Zahlen nach eigenen Angaben gemäß dem Bilanzierungsstandard non-GAAP, bestimmte Posten ausschließt. (APA/Reuters)