Wien - Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernumsatz von 374,6 Millionen Euro. Auf vergleichbarer Basis - bereinigt um die aus dem Verkauf des Standorts Spanien abgegebenen Umsätze - entspricht dies einem Plus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr trotz starken Nachfrageeinbruchs im vierten Quartal. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg mit 25 Prozent stärker als der Umsatz und belief sich auf 34,5 Millionen Euro.

"Das Geschäftsjahr 2008/09 wird uns als Jahr außergewöhnlicher Veränderung in Erinnerung bleiben", sagte Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. "Bis in den Spätsommer haben die Auftragsstände neue Rekordwerte erreicht. Mit dem Übergreifen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft brachen im vierten Quartal die Absatzmärkte von Miba in einer noch nie dagewesenen Intensität und Geschwindigkeit ein."

Investitionen auf Rekordhoch

Im Konzern wurden 43,1 Millionen Euro (Vorjahr: 36 Millionen Euro) in die Fertigungskapazität und Produktqualität investiert. Davon entfielen rund 30 Millionen Euro auf die österreichischen Standorte.

Der Cash-flow aus dem operativen Bereich stieg im Berichtszeitraum von 53,6 auf 61,4 Millionen Euro. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg des operativen Ergebnisses zurückzuführen. Damit konnten die Investitionen erneut zur Gänze aus eigener Kraft finanziert werden. Die Eigenkapitalquote von 57,9 Prozent unterstreicht die robuste Kapitalstruktur der Miba und sichert finanzielle Eigenständigkeit.

Miba beschäftigte 2008/09 im Jahresdurchschnitt 2.855 Mitarbeiter weltweit. Im Jahr zuvor waren es 2.706 Mitarbeiter. Zum Bilanzstichtag 31. Jänner 2009 lag der Beschäftigtenstand bei 2.825 (gegenüber 2.730 zum 31.1.2008).  (red)